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einreiseinfos für ceará

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Die nachfolgenden Informationen sind speziell auf den Nordosten Brasiliens, bzw. Ceará ausgerichtet, um die Informationsflut einzugrenzen. Weitere wesentlich detailiertere Informationen, die sich zum größtenteils auf ganz Brasilien beziehen findet man im Bereich FAQs | Brasilien, im Kapitel Gut zu Wissen.

 

Bundesland Ceará

Ceará ist eines der 27 brasilianischen Bundesländer mit einer Ausdehnung von ca. 146 000 km² und einer Bevölkerung von etwa 9 Milionen Einwohner. Mit dieser Bevölkerungszahl liegt das Bundesland in Brasilien an achter Stelle in Sachen Bevölkerung.

Im brasilianischen Nordosten leben ca. 60 Milionen Einwohner und davon gehört die Hälfte zu der armen Bevölkerung. Ceará ist eines der Bundesländer mit dem höchsten Anteil der Bevölkerung in dieser Situation – 5. Staat im Bezug auf die Anzahl der Bevölkerung und 6. Staat proportional gesehen. Diese Armut zwingt auch heute noch viele Männer in den Industrieregionen von São Paulo und Rio Arbeit zu suchen, was einer der Gründe ist, daß in manchen Gegenden sechs Frauen pro Mann kommen.

Das Land ist in Brasilien bekannt für die Schönheit seines Küstengebietes, seiner Strände mit Dünen, Lagunen, bunten Klippen und Kokospalmen, die sich über 570 km ausdehnen. Die Jangada, ein schon historisch anmutendes Fischerboot/Floß, ist immer noch sehr verbreitet an seiner Küste und eines der wichtigsten Volksymbole und der cearensichen Kultur.

Ceará beherbergt jedoch auch 85% der Caatinga Brasiliens, eines faszinierenden Biotrops der weltweit einzigartig ist, Konsequenz der Dürreperioden. Ineffiziente Politikmodelle geißeln insbesonders die zum Großteil arme Landbevölkerung, die in dieser kargen Landschaft zu überleben versucht.

Ceará ist auch bekannt als Terra da Luz (Land des Lichts), in erster Linie mit Bezug auf die hohe Anzahl der jährlichen Sonnentage, aber auch auf historische Fakten.

Fortaleza | CE

Fortaleza ist die Hauptstadt des Bundeslandes Ceará, die mit ca. 5.600 km Entfernung von Lissabon in Portugal, nächstgelege brasilianische Landeshauptstadt zu Europa ist. Die imaginäre Entfernung zu der Äquatorlinie beträgt keine 1.500 km. Damit man sich über die innerbrasilianischen Entfernungen besser orientieren kann, hier weitere Werte: Recife-PE (800 km); Salvador-BA (1.400 km); Rio de Janeiro-RJ (2.800 km); São Paulo-SP (3.130 km) oder Porto Alegre-RS (4.240 km).

Im Umfeld der Stadtregion Fortaleza leben fast 3,7 Milionen Einwohner. Fortaleza ist somit die 7. größte Stadt Brasiliens, war aber vor ein paar Jahren schon die 4. größte und ist unter den 100 größten Städten der Welt (91.). Der Ausländeranteil der Bevölkerung, meistens Europäer, hat sich seit dem Jahre 2000 mehr als verdreifacht (ca. 9.000).

Die Metropole ist ein wichtiges Industrie- und Geschäftszentrum mit der 7. größten Kaufkraft Brasiliens. Im Jahre 2004 war die Stadt das meistbesuchteste touristische Ziel in Brasilien.

Dokumente bei der Einreise

Reisepaß: Ihr Paß muß ab dem Ankuftsdatum in Brasilien noch mindestens 180 Tage gültig sein. Ein Kinderausweis muss, unabhängig vom Alter der Kinder, ein Lichtbild enthalten.

Visum: Die Einreise nach Brasilien ist unkompliziert. Jeder EU-Bürger erhält bei der Einreise ein Touristenvisum mit einer Gültigkeit von 90 Tagen. Während des Fluges füllt man eine Ein- bzw. Ausreisekarte (Cartão de entrada/saída) aus, die zusammen mit dem Reisepaß vorgelegt und bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss. Mehr….

Das Visum kann unter gewissen Bedingungen kurz vor dessen Ablauf bei der Policia Federal um weitere maximal 90 Tage verlängert werden. Dazu ist die Vorlage des Rückflugtickets und der Nachweis ausreichender finanzieller Mittel (eventuell auch Kreditkarte) nötig. Mehr….

Zollkontrolle: Bei der Zollkontrolle muß man bei der Einreise eine ausgefüllte Zollerklärung (Declaração de Bagagem Acompanhada – DBA) bzgl. des mitgeführten Gepäck abgeben. Ebenso ist eine Erklärung für Devisen (Declaração de Porte de Valores – DPV) notwendig, falls der nominelle Wert von 10.000,00 BRL in Landeswährung oder der korrespondierende Wert in ausländischer Währung überschritten und eingeführt wird. Beide Formulare können Sie im Internet auf der Homepage der Receita Federal – RFB vor dem Flug herunterladen, bekommen sie aber auch während des Fluges von der Fluggesellschaft ausgehändigt. Mehr….

Führerschein: Man hat als Tourist mit dem gültigen Führerschein seines Landes (Mitglied des Wiener Abkommens), innerhalb des Gültigkeitzeitraumes und mit seinem Reisepaß für einen maximalen Zeitraum von 180 Tagen, vom Datum der Einreise an gerechnet, eine für Brasilien gültige Fahrerlaubnis. Eine Übersetzung des Führerscheines ist konform der aktuellen Gesetzgebung nicht notwendig.

Mit einem Internationalen Führerschein (bei entsprechender Gültigkeit) muß ein Tourist beim örtlichen Detran mit dem oben genannten Dokument und seinem Reisepaß vorstellig werden, damit ein (kostenloser) Eintrag vorgenommen werden kann. Mehr…

Impfungen & Gesundheitsinfos

Bei der Einreise aus Europa sind Impfungen nicht vorgeschrieben. Wie vor jeder Reise, wäre jedoch eine Prüfung und eventuelle Auffrischungen der Standardimpfungen (Tetanus, Polio und Diphterie) ratsam. Darüber hinaus sollte man sich gegen Hepatitis A impfen. In der Regenzeit (dem cearensischen Winter), sollten insbesondere ältere Personen, trotz der von Europäern als relativ hohe Temperatur empfunden, mit einer Impfung gegen Grippe (virose), vorgebeugt werden. Ceará ist keine Gelbfieberregion und eine Impfung diesbzgl. steht jedem anheim. Ein Malariarisiko ist in dieser Region auch nicht gegeben. Eine genaue Auflistung von brasilienspezifischen Impfempfehlungen, findet man hier. http://www.crm.de/laender/laender.asp?Domain=CRM&Sprache=de&Bereich=laender&Klientel=laie&Auspraegung=kurz&HTMLfragmente=no&Auswahl=A-Z

Allgemeines: Die öffentliche Krankheitsversorgung über das SUS – Sistema Única de Saúde ist in ganz Brasilien kostenlos. Man kann also in einen Posto de Saúde oder ein Hospital gehen und wird versorgt. Je nach Lokalität ist dies jedoch kein angemessener Standart und kann Stunden dauern. Dazu sollte man sich auch nur entschließen, wenn man keine Rehisekrankenversicherung abgeschlossen hat und sich in einem finanziellen Engpaß befindet. Es ist aber gut zu wissen, wie was in Brasilien funktioniert.

Die privatärztliche Versorgung in Ceará ist zufriedenstellend. Zahlreiche Apotheken sind vorhanden. Sofern man nicht auf spezifische Medikamente angewiesen ist, braucht man keine mitzunehmen. Grundsätzlich sollte man Mückenschutzmittel, Durchfallmittel sowie mit hohem Lichtschutzfaktor mit sich führen. Es steht einem frei diese Mittel, je nach Überzeugung des Einzelnen, mitzubringen oder am Reiseziel zu kaufen. Jedoch bekommt man auch vor Ort Medikamente in guter Qualität. Mitunter sind die einheimischen Produkte empfehlenwert und sogar besser verträglich, falls Resistenz gegen die Wirkstoffe europäische Mittel besteht. Aber vergleichbare Sonnenschutzmittel z.B., sind eventuell vor Ort nur schwer erhältlich und/oder relativ teuer.

Als Präventivmaßnahme gegen Magen-Darm Infektionen sollte man bestimmte Regeln beachten:

Kein unabgekochtes Leitungswasser trinken;

In einfachen Restaurants die Getränke grundsätzlich nur aus Flaschen bestellen und besser nichts eiskalt trinken, denn da wird oft übertrieben;

Auch bei rohen Salaten oder Gemüsen, sowie nicht schälbaren Früchten, sollte man vorsichtig sein;

Dengue: Obwohl in Ceará kein Gelbfieber oder Malariarisiko besteht, ist dasselbe Insekt, daß Gelbfieber verursacht der wichtigste Überträger der Denguefieberviren. Dabei handelt es sich um die weibliche Gelbfiebermücke (Aedes aegypti, auch Ägyptische Tigermücke oder Denguemücke genannt).

Die Krankheit äußert sich häufig mit unspezifischen Symptomen oder solchen, die einer schweren Grippe ähneln, können aber auch innere Blutungen umfassen. Bei einem schweren Krankheitsverlauf kann ein sogenanntes Dengue Hämorrhagisches Fieber (DHF) oder ein Dengue shock syndrome (DSS) auftreten, die beide zum Tode führen können. Die meisten der Todesopfer sind Kinder. Bislang gibt es gegen die Erkrankung weder eine Impfung noch eine spezifische antivirale Behandlung.Sie müssen sich also selbst vor einer Übertragung schützen. Insbesondere während der Regenzeit können in bestimmten Regionen ganze Epedemien entstehen. Deshalb sollte man außerhalb Fortalezas bzw. in den Randzonen der Stadt Moskitonetze benutzen. Das Auftragen von Insektenschutzmittel und spezifische Kleidung sind ratsam.

Sonnenschutz: Die geografische Lage einer Region ist hauptverantwortlich für das Auftreten von ultravioleten Strahlen. Aber auch Tageszeit, die Höhe, die atmosphärischen Bedingungen und die Art der Oberfläche beeinflussen die UV-Strahlenwerte. Aufgrund seiner relativ kurzen Entfernung zur imaginären Äquatorlinie, erreicht die geografische Neigung in Fortaleza maximal 27 Grad, d.h. hauptsächlich um die Mittagszeit steht die Sonne fast vertikal und bewirkt ein extremes Hitzeempfinden und wobei auch die UV-Strahlung einen Extremwert erreicht. An Tagen mit klarem Himmel und ohne Wolken erreicht die UV-Strahlung auf einer Skala von 1 – 14 den Höchstwert. Das heißt, in Ceará muß man sich das ganze Jahr über vor der Sonne schützen, z.B. sollte man Schatten suchen, Sonnenschutzmittel verwenden, viel Flüssigkeit zu sich nehmen und nicht unbedingt um die Mittagszeit am Strand in der prallen Sonne liegen. Diese extreme UV-Strahlung kann bei unbesonnenen Maßnahmen leicht Hautkrebs verursachen.

 

Klima & Kleidung

Brasilien hat schon aufgrund seiner Dimensionen ein regional stark unterschiedliches Klima. In Fortaleza herrscht eine Jahresdurchschnittstemperatur von 27° C, ca. 300 Sonnentage/Jahr, also praktisch ewiger Sommer. Das Klima ist trocken, steppenartig und eine frische Brise vom Meer gestaltet dies sehr angenehm. Hauptsächlich in den Monaten August/September ist es relativ windig, was die Kitesurfer erfreut. Die Regenzeit im Nordosten (hier inverno, also Winter genannt), beginnt im Januar/Februar bis Mai/Juni. In dieser Zeit sinkt die Durchschnittstemperatur auf ca. 22/23°C, wo die Einheimischen schon zu frieren anfangen. Bei den Wassertemperaturen des Meeres ist das ganze Jahr über Badesaison.

Schon aufgrund des oben geschilderten Klimas, muß die Kleidung daran entsprechend angeglichen werden. Grundsätzlich ist es immer wichtig, sich selbst ausreichend zu schützen. Lange, leichte, eventuell helle Kleidung (lange Hosen) schützt vor Sonne und Moskitos. Eine Kopfbedeckung ist sicherlich nützlich. Eventuell ist man gut beraten diese Kleidung aus Europa mitzubringen, da man dort für diese Amsprüche spezifischere, leichtere und qualitativ bessere Kleidung findet.

Sicherheit

Die mexikanische Nichtregierungsorganisation (NGO) „Seguridad, Justicia y Paz“ belegt mit einer vor Kurzem durchgeführten Studie, daß 43 der 50 gewalttätigsten Städte der Welt in Lateinamerika liegen. Dabei belegt Fortaleza Platz 8. Aber Todesfälle mit Ausländern sind einstellige Zahlen.

In diesem Zusammenhang hat Brasilien, insbesonders Regionen wie Rio de Janeiro und São Paulo, nicht zu Unrecht den Ruf ein gefährliches Pflaster zu sein. Aber diese Situation trifft man weltweit auch in Metropolen anderer Länder an, immer wo starke, soziale Gefälle vorherrschen. Es wurden immer Maßnahmen eingeleitet, die Gewalt zu verringern, wie z.B. durch ein generelles, striktes Waffenverbot, was aber nur dazu führte, daß die rechtschaffenen Bürger waffenlos sind, wogegen die Kriminellen gut gerüstet sind. Drogen spielen dabei eine große Rolle. Besonders Jugendliche, oft Minderjährige, die keine Perspektiven zu haben scheinen, agieren in zunehmendem Maße und werden durch eine realitätsfremde Gesetzgebung dazu sogar noch dazu ermuntert.

In den letzten Jahren hat sich die Situation nicht zufriedenstellend gebessert. Vielleicht werden die anstehende Olympiade die Verantwortlichen zwingen, diesen Zustand bleibend zu verändern.

In Ceará hat die Landesregierung vor einiger Zeit ein neues Modell eingeführt, was insbesondere in den größeren Stadtregionen von diesem Staat eingesetzt wird: die Ronda. Das ist eine Truppe, die mit gutausgerüsteten, geländetauglichen Wagen 24 Stunden Präsenz zeigt. Insbesondere diese Schutzmaßnahmen, die zumindest den Anschein erweckt haben, die Überfall- und Diebstahlgefahr für Touristen sei gemindert, verspräche gute Resultate bei konsequenter, stetiger Kontrolle. Mehr….

Ob in einer Gruppe, mit einem Reiseleiter oder bei Spaziergängen auf eigene Faust, kann nur durch Beachtung entsprechender Verhaltensregeln, besonders an bestimmten Lokalitäten, unliebsame neue Bekanntschaft vermieden werden. Zudem sind Touristen, insbesondere Gringos, bevorzugte Opfer.

Deshalb sollte man folgende Regeln beachten:

Kein Prahlen, kein sich zur Schau stellen

Gehen Sie, wenn möglich, in Begleitung aus

Bei Überfällen nicht reagieren

Zeitunterschied

Der Zeitunterschied zwischen Brasilien und deutschsprachigen, europäischen Ländern, ist aufgrund der kontinentalen Größe Brasiliens etwas kompliziert, da es zum einen verschiedene Zeitzonen gibt, zum anderen bestehen in einigen Bundesstaaten Sommer- und Winterzeit, die bei anderen (insbesonders im Norden, Nordosten) nicht eingeführt wurden.

Die Differenz der brasilianischen Standardzeit (BRT) zu MEZ beträgt -4 Stunden. Die BRT gilt allerdings nicht in allen Teilen Brasiliens.

Im Nordosten/Ceará gilt jedoch die BRT, denn es wird hier nicht auf die brasilianische Sommerzeit umgestellt. Die Differenz zur MEZ beträgt somit -4 Stunden, im europäischen Sommer folglich -5 Stunden. Mehr…

 

Devisen | Währung | Zahlungsmittel

Währung: Seit den neunziger Jahren ist der Real (R$, bei Wechselkursangaben BRL) die offizielle Währung. Im Umlauf sind Geldscheine im Wert von 2,5,10,20,50 und 100 Reais. Werte unter einem Real sind Centavos, die in folgenden Münzwerten. Als Münzen sind Werte von 1, 5, 10, 25 und 50 Centavos bzw. 1 Real im Umlauf und da chronische Wechselgeldprobleme vorherrschen, sollte man immer Kleingeld bei sich haben, wenn man anstatt Wechselgeld keine Süßigkeiten bekommen will.

Die Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen in Brasilien ist unbeschränkt. Jeglicher ausländische Währungswert (aber auch BRL!), der einen Gegenwert von 10.000 Reais (BRL) übersteigt, muß bei der Einreise (und/oder Ausreise!) deklariert werden. Mehr…

Zahlungsmittel: Der Euro sowie der US-Dollar sind die Hauptwechselwährungen (Geldscheine) in Brasilien. 500 €-Scheine werden oft beim Wechseln nicht angenommen.

Reisechecks aufgrund der relativ schlechten Umwechselkurse die von Bank zu Bank variieren, sind keine gute Alternative zu Bargeld oder Kreditkarten, werden von immer weniger Banken akzeptiert und wenn, sind sie nur in größeren Städten, die von Touristen frequentiert werden, tauschbar. Außerhalb der Metropolen bzw. im Landesinneren, sollte man grundsätzlich Bargeld in der Landeswährung führen, da auch internationale Kreditkarten an den Automaten nicht funktionieren könnten. Mehr….

Kreditkarten: Grundsätzlich sollte man vor jeder Reise insbesonders ins außereuropäische Ausland, die Verfallsdaten der Kreditkarten überprüfen. Die Gültigkeit sollte mindestens 180 Tage ab Reisebeginn überschreiten. Das Führen einer Kreditkarte, die in Brasilien ein sehr gängiges Zahlungsmittel ist, ist ein Muß und sicherlich die billigste Weise Geld zu wechseln. Je nach Ihrem europäischen Bankinstitut sind die Abhebegebühren bei Kreditkarten (insbes. VISA) günstiger als bei Debitkarten (Maestro). Mehr….

Die gängisten Kreditkarten sind MASTERCARD, VISA sowie Karten mit dem MAESTRO Logo (oft Debitkarten, denn das Maestro Logo hat ja das EC Logo abgelöst) mit denen an Geldautomaten Bargeld abgehoben werden kann.

Geldautomaten: Heute kann man an vielen Geldautomaten (meistens mit den Symbolen von Kreditkarten gekennzeichnet) in Brasilien mit einer europäischen Debit- oder Kreditkarte Geld abheben. Geldautomaten gibt es nicht nur bei Banken, sondern auch in Flughäfen, Supermärkten, Shopping-Centern, Tankstellen und auch freistehend.

Achtung: Internationale VISA-Karten werden an den Automaten von BANCO24HORAS seit dem 10/12/2012 nicht mehr akzeptiert. Die auf dem Bildschirm der Geldautomaten angegebenen Hinweise, entsprechen nicht dieser Tatsache und sind oft irreführend, denn Ihre Hausbank hat damit nichts zu tun.

Das Tageslimit bei Geldautomaten liegt meistens bei 1.000 Reais (BRL), bei BRADESO z.Z. bei 800 R$, aber man kann dafür auch zweimal diesen Betrag abheben (und folglich zweimal die Gebühren bezahlen). Nach 20:00 Uhr bis 6:00 Uhr morgens am nächsten Tag, sind alle Geldautomaten auf Bargeldabhebungen bis maximal 100 R$ beschränkt.

Vorsicht: Bei Zahlungen mit Kreditkarten, insbesondere in einfachen Restaurants aber auch Straßengeschäften häufen sich die Fälle, daß die Kreditkarten geclont werden, d.h. die Daten der Karte werden kopiert. Deshalb sollte man die Karte nie aus den Augen lassen, d.h. bestehen Sie darauf, daß die Abrechnung per Kartenlesegerät an Ihrem Tisch vollzogen wird. Den Verlust jeglicher Bankkarten unverzüglich Ihrer Bank melden.

Die Öffnungszeiten bei den Finanzinstituten variert zwischen Fortaleza und dem Landesinneren:

In Fortaleza sind die Geschätfszeiten von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Außerhalb von Fortaleza von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr, aber auch das kann variieren!

Elektrizität

Die Netzspannungen variieren in Brasilien von Region zu Region. In Rio, São Paulo, Salvador und Manaus ist der Wechselstrom 127 Volt (in Abhängigkeit von der Region kann die genaue Netzspannung auch 110 V, 115 V, 127 V, 130 V, 220 V oder 240 V betragen) bei 60 Hz.

In Fortaleza ist die Spannung 240V/60Hz, im gesamten Bundesland Ceará 220 Volt/60 Hz, ebenso wie in z.B. in Recife, Brasilia und anderen Städten.

In den Jahren 2007 bis 2010 wurden in Brasilien Steckverbindungen nach der rasilianische Norm NBR 14136 eingeführt, deren Steckdosen auf den Steckertypen A, C und IEC 60906-1 basieren, der letztere dem Schweizer Steckertyp J ähnelnd, der einen 3. Pin für die Erdung hat, was vorher nicht der Fall war.

In der Regel passen 2-polige Stecker (Eurostecker oft, aber Schukostecker nicht) in die brasilianischen Steckdosen, selten sind noch die 3-poligen Steckdosen. Mit einem Universaladapter ist man auf der sicheren Seite (in Fortaleza mit Sicherheit im lokalen Elektrizität- und Elektronikzentrum Rua Pedro Perreira zu finden), bzw. werden Adapter auch von Straßenverkäufer auf Märkten angeboten, womit man problemlos seinen Stecker den örtlichen Begebenheiten anpassen kann.

 

Senioren &

Personen diw älter als 60 Jahre sind, genießen in Brasilien einen besonderen Schutz, den auch Touristen oder sich vorübergenend Aufenthaltende in Anspruch nehmen können.

In der Gemeinde Fortaleza besteht ein Gesetz, daß Personen mit über 60 Jahren in allen Geschäften, Supermärkten und Banken an jeder Kasse Vortritt haben. In den anderen Städten des Großraumes Fortaleza, wie beispielsweise Caucaia, Eusebio, gilt diese Regel jedoch nicht, aber größere Supermärkte und Bankfilialen haben alle eine Kasse, wo Senioren Vorrecht geniessen.

Der öffentliche Transport, genauer gesagt Reisen mit dem Omnibus im städtischen Bereich, zum Beispiel Groß-Fortaleza, ist für Personen mit über 65 Jahren kostenlos. Jedes persönliche Dokument, daß das Alter ausweist, reicht dazu aus. Das Seniorenstatut, ein Budesgesetz, bestimmt auch, daß 10% gekennzeichnete Sitzplätze für Senioren bereitgestellt werden müssen und bei den Abfahrtsvorbereitungen Vorrang haben, aber das ist zumindest in Groß-Fortaleza nicht die Regel.

Außer Senioren haben Schwangere, Behinderte und Personen mit Kleinkinder die noch nicht lauffähig sind diesselben Rechte

Respektieren Sie die Landesgesetze, seine Bevölkerung, seine Kultur.

Respektieren Sie die Natur und die Tiere.

Kaufen Sie keine einheimischen Wildtiere!



Atualizado em: 08/2015

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